Über mich

Meine Geschichte.
Mein Weg. Und warum ich
heute das tue, was ich tue.

Lange Zeit dachte ich, mit mir stimmt etwas nicht.

  • Warum fühlte sich das Leben schwerer an als für andere?
  • Warum konnte ich Nähe so sehr brauchen und ihr gleichzeitig misstrauen?
  • Warum war ich ständig im Kampf gegen Gedanken, Gefühle und irgendwann auch gegen mich selbst?

Heute weiß ich: Mit mir war nie etwas falsch.
Ich hatte nur nie gelernt, mich sicher zu fühlen.

Meine Kindheit war geprägt von Angst, Isolation und dem Gefühl, nicht wirklich gesehen zu werden. Über viele Jahre erlebte ich Zorn, Ablehnung und Bestrafung dort, wo Kinder eigentlich Sicherheit erfahren sollten. Später folgten weitere Erfahrungen, die tiefe Spuren hinterließen.

2016 wurde ich auf dem Heimweg Opfer einer schweren Gewalttat. Ohne Vorwarnung. Ohne Grund. Die körperlichen Verletzungen heilten mit der Zeit. Die inneren blieben. Zum ersten Mal in meinem Leben erlebte ich eine schwere Depression und suizidale Gedanken.

Jahre später verlor ich einen Menschen, den ich sehr liebte. Von einem Moment auf den anderen verschwand dieser Mensch aus meinem Leben. Dieses Erlebnis traf mich noch tiefer als alles zuvor. Es folgten Alkoholmissbrauch, Hoffnungslosigkeit und der Gedanke, dass das Leben vielleicht niemals leichter werden würde.

Meine Vergangenheit erklärt vieles.
Aber sie muss nicht bestimmen, wie meine Geschichte weitergeht.

Die größte Veränderung meines Lebens kam nicht durch mehr Disziplin. Nicht durch Kontrolle. Nicht durch Selbstoptimierung. Sondern durch etwas, wonach ich mein ganzes Leben gesucht hatte: Sicherheit.

Zum ersten Mal erlebte ich, wie es sich anfühlt, angenommen zu werden. Nicht trotz meiner Geschichte. Sondern mit ihr. Ein Mensch, der mir zeigte, dass ich weder zu viel, noch zu wenig bin. Und da verstand ich: Ich war nie kaputt. Mein Nervensystem hatte nur gelernt zu überleben.

Heute lebe ich ein Leben, das sich nicht mehr nur nach Überleben anfühlt:

Mehr RuheMehr VertrauenMehr VerbindungMehr Genuss

Nicht weil alles perfekt ist. Sondern weil ich gelernt habe, mich selbst besser zu verstehen. Und genau deshalb tue ich heute das, was ich tue.

Ich begleite Menschen, die sich in ähnlichen Kämpfen wiederfinden. Menschen, die funktionieren, aber nicht wirklich leben. Menschen, die verstehen möchten, warum sie fühlen, denken und handeln, wie sie es tun. Menschen, die sich selbst wieder vertrauen möchten.

Ich begleite sie nicht, weil ich alle Antworten habe. Sondern weil ich den Weg kenne. Und weil ich weiß, wie viel sich verändern kann, wenn man einem Menschen begegnet, bei dem man endlich einfach Mensch sein darf.

Wenn du hier gelandet bist, trägst du wahrscheinlich Dinge mit dir, über die du selten sprichst. Du brauchst sie nicht länger zu verstecken.

Lass uns sprechen